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Wie lebt es sich hinter Gittern?
Samuel Härtls und Florian Klugs Film "Knastalltag - Leben hinter Gittern" erörtert diese Frage zusammen mit langjährigen Gefangenen. So entstand ein 30-minütiger Film, in dem Gefangene offen über ihren
Gefängsnisalltag, über Ihre Ängste und über ihre Erlebnisse hinter Gittern berichten.
Die Initiative des Filmes ging von langstrafigen Gefangenen
aus der Justizvollzugsanstalt Rottenburg im Oktober 2006 aus.
Es handelt sich hierbei um ein nicht-kommerzielles Filmprojekt.
Genervt von sogenannten „Gangster-Rappern“, deren Texte teilweise
den Freiheitsentzug glorifizieren, Gewalt und Drogen verherrlichen und
„Knackis“ zu den Gewinnern im Spiel des Lebens idealisieren, entstand
der Wunsch bei Inhaftierten, Jugendlichen den Gefängnisalltag näher zu bringen. Sie
wollen die negativen Konsequenzen einer Inhaftierung aufzeigen und
den Mythos „Gewinner-Image“ zerstören! Der Film präsentiert bewusst
die dunkle Seite des Vollzugs.
Dieser Film erzählt weder die Geschichte eines ausgewählten
Gefangenen, noch die der Justizvollzugsanstalt Rottenburg a. N. Die
gezeigten Bilder, Gedanken, Darstellungen und Aussagen sind auf beliebige
Gefangene in beliebigen Justizvollzugsanstalten übertragbar.
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